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Darti Steinbock

Biker

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1

Dienstag, 6. August 2019, 20:20

Lösung Motorfarbe (erste Modelle)

Hallo Freunde,

viele von euch haben wie ich das Problem, das die Farbe am Motor alterbedingt abplatzt.

Meines Wissens hat die KLEine zwar immer einen grauen Motor, aber anscheinend ist das Grau nicht gleich Grau. Da meine KLEine EZ92 ist, vermute ich mal das meine Lösung nur bei den ersten Baujahren funktioniert.

Die Motorfarbe ist ein dunkles Grau mit einem deutlichen Grünstich!

Da es hier im Forum noch keine Lösung für das Farbproblem gab, bin ich bei meinem Schwager vorbei gefahren. Dieser ist Karosseriebauer und hat viele schöne Farbkarten von verschiedenen Autolackierung, er war so lieb und hat mal ein paar hingehalten bis wir was passendes gefunden haben :D


Es handelt sich um eine Metallic Lackierung von GM (Opel) mit dem Farbcode 10A, und da die Suche nach der Farbe hier schon manche in den Wahnsinn getrieben hat, trägt sie den passenden Namen "You Drive Me Crasy" :sarcastic:


WICHTIG: laut meinem Schwager ist es auf den Gussteilen zwingend Notwendig von dem Lack zu grundieren, da er sonst nicht hält!


Ich hab mir im Internet ( bei Lackmix.de, hier hieß die Farbe Quarzgrau MET aber 10A von Opel stimmte) ein Packet mit Grundierung, Farbe und Klarlack bestellt, ich dachte mir wenn ich alles von gleichen Hersteller habe dann vertragen sich die Farben auf jeden Fall.


Ich habe es heute ausprobiert und ich bin begeistert :nummer1_1:


Bei dem Bild mit den beiden roten Pfeilen, zwischen diesen verläuft der Übergang zwischen der neuen und der alten Lackierung, meine altersschwachen Augen sehen keinen Unterschied.


Ich hoffe dem einen oder anderen damit geholfen zu haben.


Ach ja, vor der Lackierung mit Klarlack sieht die Farbe zu hell aus, nach der Behandlung mit Klarlack ist es Prima, fragt mich warum.
Klingt komisch, is aber so ;wink;


LG Bruno
»Darti« hat folgende Dateien angehängt:
  • Farbcode.jpeg (71,65 kB - 20 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. August 2019, 02:44)
  • Motor_Farbgrenze.jpeg (416,16 kB - 30 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. August 2019, 21:21)
  • motor_vorher.jpeg (209,63 kB - 23 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. August 2019, 02:44)
  • motor_nachher.jpeg (252,44 kB - 26 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. August 2019, 21:20)
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Deuin

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2

Dienstag, 6. August 2019, 21:16

Sehr schön, nehme ich gleich mal mit in die "Datenbank" auf.

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3

Dienstag, 6. August 2019, 21:26

Genau was ich brauche :).
DANKE
Anstand beginnt für mich schon mit einer einfachen Begrüßung/Vorstellung oder einem "Bitte" und "Danke"...

Darti Steinbock

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4

Dienstag, 6. August 2019, 21:32

Genau was ich brauche .
Jepp, an dich hatte ich hatte ich gedacht ;wink; deine Ritzelabdeckung ist ja wohl zu hell, ich hab meine mitlackiert :D
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Mittwoch, 7. August 2019, 07:30

Ich hatte das selbe Problem am 2006er Modell, hier ist der Motor mit den Kühlrippen schwarz, die Deckel waren in einem ähnlichen grau wie bei dir.
Ich habe bei einem, der sonst Felgen sandstrahlt und pulvert, den Kupplungsdeckel, Wasserpumpendeckel und Lichtmaschinendeckel Sandstrahlen und schwarz matt pulvern lassen.
Passt farblich besser als gedacht, Bilder folgen bei Gelegenheit.

Tobi

Darti Steinbock

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6

Donnerstag, 8. August 2019, 08:53

Hallo Tobi,

Kawa war da tatsächlich recht Kreativ war die Motorfarben angeht... ich hab mir jetzt ein paar Bilder im Internet angeschaut, wenn ich es richtig gesehen habe, ist bei deinem Modell außer den Zylindern auch der Motorblock schon schwarz und nur die Deckel in Silber/Grau. Da hätte ich meine auch Schwarz gemacht :thumbup:
Kunststoffbeschichten ist natürlich was Haltbarkeit angeht nicht zu toppen, Klasse :thumbsup:


LG Bruno
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7

Donnerstag, 8. August 2019, 09:56

Hey Darti,
sieht gut aus. Wäre bei meiner auch mal fällig, da ist auch schon einiges abgeblättert.

Kannst du noch ein paar Worte zur Vorbereitung der Lackierung sagen?
Motor hast du nicht ausgebaut?
Wie ist das generelle vorgehen? Grobreinigen, schleifen (wie?), fettfrei reinigen und lackieren?

Gruss Mirco

Darti Steinbock

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Donnerstag, 8. August 2019, 10:31

Grüß dich Mirco,

das meiste ist auf der Seite wo ich den Lack bestellt hab recht gut beschrieben >>klick<<

Den Motor habe ich nicht ausgebaut, wäre mir ein zu großer Aufwand gewesen. Deshalb habe ich auch nach dem passenden Farbton gesucht, damit man unauffällig "beilackieren" kann.

Wie ist das generelle vorgehen? Grobreinigen, schleifen (wie?), fettfrei reinigen und lackieren?
Genau. erst den schlimmsten Dreck weg (ich weiß ja nicht wie oft du deine KLEine putzt ;wink; ) an den Stellen bei denen ich Farbe schon abgeplatzt war, hab ich erstmal mit 150er Schleifpapier drüber geschliffen, an vielen Stellen hat sich die angrenzende Farbe dann auch gleich komplett gelöst, also lieber ein bisschen zu viel schleifen als sich nachher über neue Abplatzungen ärgern. Man kann die Stelle die man Lackieren möchte natürlich auch komplett bis auf das blanke Metall abschleifen (ich hab die angrenzenden "guten" Bereiche nur abgeschliffen) das sollte aber jeder für sich entscheiden. (hier gehen die Meinungen sicher auseinander)


Vor dem Grundieren ( Wichtig, sonst hält die Farbe bei Guss nicht vernünftig ), alles schön Nass anschleifen 400er Körnung sollte genügen.
Die zu lackierenden Flächen mit Silikonentferner entfetten.
Die Teile die keine Farbe abbekommen sollen natürlich abkleben/abdecken. Beim Vergaser ist es ziemlich schlecht zum Abkleben, hier hab ich ein großes Tuch reingestopft.


Rest wie auf der Herstellerseite beschrieben.


Ich hoffe es einigermaßen vernünftig beschrieben zu haben.


LG Bruno
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9

Donnerstag, 8. August 2019, 14:06

Was mir bei der Beschreibung als Angabe fehlt:
Kann man munter hintereinander die verschiedenen lacke auftragen,
Lediglich zwischendurch zwanzig Minuten warten?
Dann wäre ich ja in zwei Stunden locker damit durch!
Gruß Mago
um die 50, verrückt wie 30, KLE 650A von 2008

Darti Steinbock

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10

Donnerstag, 8. August 2019, 14:31

Hi Mago,

auf der Herstellerseite steht lediglich bei der Grundierung

Zitat

Nach Volltrocknung soll die Oberfläche mit Verwendung von z.B. wasserfestem Schleifpapier (P800) glatt geschliffen werden.
da der Motor keine Autotür oder Motorhaube ist habe ich darauf verzichtet, ob das jetzt Einfluss auf die Haltbarkeit hat kann ich noch nicht sagen.
Nass schleifen zwischen den einzelnen Lacken kann wahrscheinlich nicht Schaden, ich habe es aber nicht gemacht. Das Ergebnis ist in meinen Augen Prima geworden und bis jetzt hebt es (OK, ist erst ein Tag). Falls sich irgendwo etwas ablösen sollte geb ich hier natürlich sofort Bescheid.

Zeitaufwand hast ziemlich gut eingeschätzt :D


LG Bruno
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11

Donnerstag, 8. August 2019, 21:42

Ich habe ja auch mal einen Motor lackiert.
Zugegeben, ich habe einen anderen Farbton gewählt und den ganzen Motor komplett gemacht.
Ich habe das ganze Teil Sandgestrahlt und dann komplett 2 -3 Schichten, nass in nass 2K Lack Mattschwarz aufgetragen.
Das hat ein Jahr bei stärkeren beanspruchungen gehalten und sah bei Verkauf immer noch top aus.
Ich weis nicht ob ein Basis 1K Acryllack wirklich Wärmefest ist. Aber da wirst du sicher berichten.
So sieht das erst mal gut aus. :nummer1_1:

Darti Steinbock

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12

Sonntag, 11. August 2019, 20:02

Ich weis nicht ob ein Basis 1K Acryllack wirklich Wärmefest ist. Aber da wirst du sicher berichten.
Bis jetzt konnte ich nur ein paar kurze Streckchen fahren... aber Heute mit meinem Gegenschwieger ne Runde durchs Hegau geheizt, insgesamt rund 280km, also mein Motörchen war sicherlich auf Betriebstemperatur....
Fazit: Lack ist nicht abgefackelt und hält noch tadellos :thumbup:




@ Tuborg
komplett Sandstrahlen und Lackieren starke Leistung :thumbsup:
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Bulko

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13

Montag, 12. August 2019, 11:39

Gut anschleifen... und SÄUREGRUND auf ALU !!!! Da sind die Zeiten auch einzuhalten (Zeit bis Überlackieren) !!!

Beim Flugzeug steht nen Prüfer mit der Stopuhr dabei ......

CO2

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14

Dienstag, 13. August 2019, 05:57

Hi,

mein TIP wäre zuerst Sandstrahlen dann entfetten und Bremssattellack drauf. Dann einbrennen und fertig.

Bulko

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15

Dienstag, 13. August 2019, 11:17

Der Flieger wird mit Säure eingesprüht, nach definierter Zeit abgewaschen und dann mit Säuregrund grundiert. Warum wohl?

Du gibts das Teil zum Sandstrahlen und wie lange dauert es bis sich die Oxidschicht ausbildet? Gibts diverse Publikationen drüber, Google hilft.

Das geht in der Werktstatt in 2 Stunden, draussen in der Sonne in Einer.

CO2

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16

Mittwoch, 14. August 2019, 04:56

Hi,

also das kannte ich so nicht. Klingt aber interessant. Bei Säure ist das Problem der "Entsorgung" leider wieder. Aber wenn das gelöst ist, sicher eine gute Idee. Danke für den Hinweis.

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