Reparatur Vorderradnabe/Tachoantrieb

  • Guten Tag, jeder kennt das leidige Thema eine defekte Vorderradnabe bezüglich dem Tachoantrieb.
    Hat sich jemand schon mal mit einer Reparatur diesbezüglich beschäftigt ich konnte keine differenzierten Hinweise über die Suchfunktion finden.
    Ich möchte diese Sache gerne mal angehen und Frage in die Runde wer hat eine defekte Vorderradnabe und könnte diese mir zur Verfügung stellen.
    Gruß aus der Eifel sagt Heiko

  • ..... Ich möchte mich ganz einfach der Sache annehmen die defekten Vorderradnaben wieder instand zu setzen..... Weil es steht in keiner Relation eine neue Vorderradnabe für um die 400 € zu kaufen...


    Um deine Frage zu beantworten es handelt sich bei mir um die Vorderradnabe wie geschrieben.

  • Grüß dich Heiko,


    es kommt halt immer darauf an wie stark die Nabe zerstört ist, da an der Stelle ja auch der Seegering sitzt der das Lager sichert...


    Also theoretische Lösung hatte ich mir mal für einen Kameraden überlegt, ob man nicht an der Stelle, an welcher die Nasen des Antriebes sitzen sollten einfach 4 Stifte reinmachen funktionieren könnte (also Loch bohren, Stifte einpressen und die Nasen sitzen zwischen den Stiften )


    Bin mal gespannt ob du eine Lösung findest :thumbup:


    LG Bruno

    Normal hab ich schon versucht.... war langweilig... total verrückt macht mehr Spaß :smoker:

  • Stell doch mal ein Foto ein, dann weiß man was Du meinst, oder kann den Defekt besser einschätzen.
    Ich habe schon Tachoantriebe an der GPZ repariert, weiß aber nicht aus dem Kopf ob GPZ und KLE gleich sind, habe den KLE Tachoantrieb erst einmal gesehen.


    Gruß Micha

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • Hallo Micha, dein Gedankenansatz mit Kerbstifte zu arbeiten würde wahrscheinlich funktionieren bis auf die Gefahr dass man auch das Blech entsprechend neu ausbilden muss. Ausbilden in seiner Stärke weil zuvor sollte man ja die Nabe mechanisch bearbeitet haben (drehen), um bei eventuellen Ausbruch der Erhebungen eine ebene Fläche zu erreichen.
    Eine Aufgabe im eingebauten Zustand für den Sicherungsring ist funktional nicht gegeben.
    Gruß Heiko

  • Moin Micha,


    bei der KLE ist das Ganze anders aufgebaut.. am Antrieb sitzt ein Blech mit 2 nach innen gebogenen Nasen (Mitnehmern), an der Nabe ist ein dünnwandiger Absatz ( ca. 2 mm stark ) mit 2 Aussparungen für die Mitnehmer, wenn jetzt bei Zusammenbau nicht penibel ausgepasst wird, das die Nasen in den Aussparungen sitzten brechen Teile aus dem Absatz heraus und irgendwann ist von dem Absatz nicht mehr übrig so das die Nasen nicht mehr mitgenommen werden.


    Ich hoffe es einigermaßen gut erklärt zu haben.


    LG Bruno

    Normal hab ich schon versucht.... war langweilig... total verrückt macht mehr Spaß :smoker:

  • Ich hoffe es einigermaßen gut erklärt zu haben.

    Morsche ja hast du :thumbsup:
    Und wenn du es Falsch einbaust wie mein Reifenhändler sieht es dann so aus.
    Schnecke hat nix abbekommen das Blech auch nicht nur die Nabe weil das Guss ist

  • Aah so, ich hatte zwar schon mal das Vorderrad ausgebaut, aber man kann sich im Alter ja nicht mehr alles merken.
    Zum Glück schaue ich immer nach wenn´s schwer geht oder nicht so flutscht, aber um diese Erkenntnis zu erlangen
    ist so manches zu Bruch gegangen. Der Tachoantrieb scheint geflutscht zu haben, sonst hätte ich mir den Aufbau gemerkt.
    Gruß Micha

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • Jetzt weiß ich auch genau Bescheid nachdem heute die Tachonadel erst gezittert hat (war ja auch kalt) und dann wahrscheinlich erfroren ist.

    Daheim in der Garage habe ich erst mal Ursachenforschung betrieben und den Tachoantrieb als Übeltäter herausgefunden. Nachdem ich diesen zerlegt hatte fand ich ein total abgenutztes Zahnrad, das auf der Achse, obwohl ich den Tachoantrieb vor 9.000 km, beim Reifenwechsel, mit Graphitfett sehr großzügig geschmiert hatte. Das Fett war auch noch da und alles sah gut geschmiert aus. Weshalb sich das Zahnrad nun so dermaßen abgenutzt hat, dafür habe ich auch keine Erklärung.

    Da ich keinen KLE-Tachoantrieb mehr liegen hatte, hab ich mir einfach mal den der GPZ angesehen und die Zähne gezählt. Was soll ich sagen, Zahnrad und Welle haben von GPZ und KLE die gleiche Zähnezahl. Da die Welle der KLE noch absolut verschleißfrei aussah hab ich das Zahnrad der GPZ eingebaut und alles funzt wieder.


    Also Tachoantrieb von GPZ und KLE sind gleich, auch vom Gehäuse her.


    Was ich allerdings nicht geprüft habe, ist, ob die Verdrehsicherung an der gleichen Position ist. Wenn man auf die Einbaulage des Wellenabganges achtet braucht man nicht unbedingt eine Verdrehsicherung, die angezogene Achse fixiert den Tachoantrieb schon.


    Genau deshalb hab ich mir nach 500er und 900er GPZ die KLE gekauft, ich kenne mich mit der Technik aus und kann mich dank Kawasakibaukasten in meinem Teilefundus bei den GPZ-Teilen bedienen.


    Und da ich ja ordentlich bin habe ich den km-Stand anschließend auch wieder angepasst. Den Ausfall des Tachos hatte ich ja beobachtet und mir den km-Stand vom Fahrradtacho gemerkt. Gut wenn man 2 Tachos hat.


    Gruß Micha

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

    Einmal editiert, zuletzt von c-de-ville ()

  • Moin Micha.

    Ich konnte mir auch nicht vorstellen,dass der Tacho bei gerade einmal null Grad schon erfroren ist8o

    schön,dass alles wieder funktioniert.

    Ich finde es immer wieder bemerkenswert,wie schnell du der Sache auf den Grund gehst.

    Ich war noch nicht mal zu Hause,da hatte bestimmt schon wieder die KLE ein Rad ab!:whistle3:

    Gruß Mago

    um die 50, verrückt wie 30, KLE 650A von 2008

  • Das kann ich auch nicht haben, ein Moped im Stall das nicht richtig funktioniert.

    Stell dir vor es kommt schönes Wetter und ich kann nicht fahren weil ich erst basteln muss, nee nee.

    Mit der Zeiteinschätzung liegst Du gar nicht mal so falsch, ich hab‘s jedenfalls schnell gefunden.


    Gruß Micha

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.

  • Hallo Micha,

    da hast du sogar nochmal Glück gehabt.

    Bei mir hat es die Radnabe zerlegt dort wo die Aufnahme für die Nasen des Antriebs sind

    Der Sprengring war nur noch an zwei Stellen fest .

    Ich glaube ich hatte damals sogar Bilder hier reingestellt

  • Ja, ja , die Bilder sind weiter oben, hatte ich damals schon gesehen. Ich schätze da liegt ein Montagefehler vor, anders kann ich es mir nicht vorstellen. So eine Radnabe habe ich jedenfalls noch nicht gesehen und ich habe schon viele gesehen. Bei mir war es ja Verschleiß, hatte ich so aber auch noch nicht gesehen. Ok die KLE hat auch 64.000 km gelaufen, bei der GPZ 900 hab ich mit 200.000 km auch den 2. drin, oder ich hab ihn repariert, das weiß ich nicht mehr so genau, da war mal der Mitnehmer defekt.


    Gruß Micha

    Die Summe der Probleme ist immer gleich.